Darum geht's beim Kongress in der Programmsäule "Pflegepraxis Neu"

12.12.2019 - 08:48

Darum geht's beim Kongress in der Programmsäule "Pflegepraxis Neu"

Über „Self Care", Mobilität in der Altenpflege und palliative Pflege - neue Ansätze aus der Gesundheitsförderung für Pflegefachkräfte

Wie sorgen wir für andere und für uns selbst? In der Praxis werden Pflegende mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, was oft dazu führt, dass die Pflegenden sich selbst, ihre Bedürfnisse und Sorgen ganz hintenanstellen, um im Alltag mit den Patienten zu funktionieren. Dabei ist ganz entscheidend, dass wer pflegt, auch sich selbst pflegen und wertschätzen muss.

Der Pflegereport 2019 spricht von einer „emotionalen Selbstkontrolle“, die Pflegende bei hoher emotionaler Belastung aufweisen. Laut der Studie würden mehr als die Hälfte der Befragten – nämlich 54% – davon berichten, die eigenen Gefühle „sehr häufig“ oder „oft“ verbergen zu müssen. Und das geht auf lange Sicht nicht gut. Die Programmsäule „Pflegepraxis Neu“ durchleuchtet deshalb zentrale Fragen, welche Herausforderungen sich für Pflegende in ihrem Arbeitsalltag ergeben und stellt Ansätze vor, wie sie diese meistern können.

„Self Care“ – im Deutschen „Selbstfürsorge“ – ist keine neumodische Redewendung, sondern ein Über-begriff dafür, die eigenen Sorgen ernst zu nehmen und Methoden zu finden, sich selbst seelisch zu ent-lasten. Wie Pflegefachkräfte sich und ihre Bedürfnisse besser ernstnehmen können im Sinne der “Selbst-fürsorge” wird deshalb eines der Themen in den Veranstaltungen aus “Pflegepraxis Neu” neu sein. Auch die Themen Gesundheitsförderung für Pflegeprofis, die Ressource Zeit und neue Angebote zur Palliative Care aus der Pflegepraxis werden dabei von Relevanz sein. 

(c) Aaron Amat

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